Tunnel und Bahnschächte

Bei Löscharbeiten in Tunnels und U-Bahn Schächten ergeben sich für die herkömmliche Brandbekämpfung folgende Schwierigkeiten. Die enorme Rauch- und Rußentwicklung behindert die Löscharbeiten maßgeblich. Hinzu kommen die enorme Hitzeentwicklung und die geringe Sauerstoffkonzentration durch die Inertisierung. Der Löschstrahl erreicht meist nur einzelne Bereiche des Brandherdes

Die Lösungen zur Brandbekämpfung von EmiControls haben in diesem Bereich ihre hohe Wirksamkeit bestätigt. Die Löschkanone wurde dafür auf einem Kettenfahrzeug montiert, das ferngesteuert in die Tunnelröhre geführt werden kann. Alternativ ist auch eine Anbringung der Löschkanone auf einem Schienenfahrzeug möglich. Damit muss sich der Löschtrupp keiner unmittelbaren Gefahr aussetzen, sondern kann die Löschkanone mit einem Sicherheitsabstand verfolgen.

Der Wassernebel beaufschlagt die Rauch- und Rußpartikel, die so nicht in der Luft bleiben. Die Turbine unterstützt zudem die vorhandene Belüftungsanlage des Tunnels. Durch die Zerstäubung entsteht eine größere Wasseroberfläche, also auch eine größere Wärmetransportoberfläche. Die Hitzeentwicklung rund um das Brandobjekt wird reduziert.

Das Brandobjekt wird vom Wassernebel geradezu umhüllt. Damit wird dem Brandherd Sauerstoff entzogen und das Feuer letztlich erstickt. Diese Inertisierung erfolgt jedoch in einem räumlich begrenzten Bereich, direkt am Brandherd. In der Tunnelröhre abseits des Brandherdes wird der Sauerstoffgehalt nicht reduziert. Damit werden Personen nicht zusätzlichen Gefahren ausgesetzt.