Materialkonditionierung

Wozu Materialkonditionierung?

Die optimale Nutzung des zu verarbeitenden Materials ist eine oft brach liegende Chance den Gewinn eines Unternehmens zu maximieren.

Dies gilt im Besonderen für hygroskopische Materialien, die bezüglich ihres Feuchtigkeitsgehaltes im Austausch mit der Umwelt stehen. Das bedeutet: ist die Umgebungsluft zu trocken, gibt das Material Feuchtigkeit an die Luft ab, ist die Umgebungsluft zu feucht, nimmt das Material Feuchtigkeit aus der Luft auf.

Durch den veränderten Feuchtigkeitsgehalt, verändert sich die Konsistenz des Materials und damit die Verarbeitungsqualität. Abgesehen davon, dass die Konsistenz des Materials prinzipiell Auswirkungen auf den Verarbeitungsprozess hat, ist die Devise: je genauer und diffiziler das Material bearbeitet werden muss, desto stärker wird der Einfluss der Umgebungsfeuchte spürbar.

Gleichzeitig ist zu bedenken dass die Raumfeuchte nicht nur während des Verarbeitungsprozesses Einfluss auf das Material hat - schon während der Lagerung kann eine falsch Raumfeuchte zu Schäden am Produkt führen oder negativen Einfluß auf die Qualität des Materials haben.

So begünstigt in der Holzindustrie beispielsweise zu feuchte Umgebungsluft Schimmelbildung oder Schädlingsbefall. Ist die Umgebungsluft aber zu trocken, wird das Material brüchig, spröde und verliert an Biegsamkeit.

 

Steigern Sie Ihren Gewinn

Das Wissen um die Auswirkung der Luftfeuchtigkeit kann man zu Gunsten des Unternehmens einsetzen, in dem man über eine regulierte Luftfeuchtigkeit in den Produktions- und Lagerräumen das zu verarbeitende Material entsprechend konditioniert. Es gilt den Feuchtigkeitsgehalt des Materials bewusst auf einem optimalen Level zu halten und dadurch Produktionsfehler, Materialausschuss und Produktionsstillstände zu verhindern.