LED und die Gesundheit

Vor allem Hochleistungs-LEDs strahlen ein sehr intensives, gerichtetes Licht ab. Damit Menschen davon nicht geblendet werden, wird bei den Dioden, ähnlich wie bei anderen direkt strahlenden Lichtquellen, auf einen guten Blendschutz geachtet. Diesem Zweck dienen etwa Diffusoren. Sie verteilen das Licht von LEDs gleichmäßig, etwa mit mattiertem Glas. Damit verringern sich Leuchtdichte und Blendung.

In der Natur birgt das ebenfalls sehr intensive Licht der Sonne eine weitere Gefahr: die Schädigung der Netzhaut (Retina) durch Blaulicht (Blue Light Hazard). Diese Schädigung kann etwa beim direkten Blick in die Sonne eintreten. Vor dem energieintensiven Licht im blauen Spektralbereich schützen geeignete Sonnenbrillen. Kinder sind besonders gefährdet, da ihre Linsen noch sehr klar sind und die schädigenden Lichtanteile kaum herausfiltern.

 

Keine Gefahr durch blaues Licht

Von der LED geht dagegen bei korrektem Gebrauch keine Gefahr der Blaulichtschädigung aus. Auf der vierstufigen Risikoskala der IEC-Norm 62471 erreicht die Sonne Stufe drei (hohes Risiko). Die meisten LEDs werden dagegen auf den Stufen null bis eins (niedriges Risiko) eingeordnet. Einige LEDs erreichen Stufe zwei. Auf dieser Stufe bieten jedoch die natürlichen Reflexe des Menschen (Lider schließen, Blick abwenden) genügend Schutz.